Glurpsch
glurpsch (lat. oculus gigantus) gehört zur Gattung der Sehtiere.Es verfügt über ein sehr stark und ein schwächer ausgeprägtes Auge die es unabhängig voneinander ausrichten kann. Aufgrund der hohen Lichtempfindlichkeit ist es vorwiegend in dunklen/unterirdischen Räumen aufzufinden.
Die äußere Membran die ein glurpsch umhüllt ist partiell Wasser- und Sauerstoffdurchlässig, wodurch der Stoffwechsel Prozess unterstützt wird (nähere Details unter Ernährung) und enthält eine Vielzahl reizbarer Farbpigmente, mittels derer die Membran nahezu jede Farbe annehmen könnte. Der biologische Nutzen so wie die Vorraussetzungen für einen Farbumschlag sind unbekannt - einige Wissenschaftler behaupten zwar diese wären stimmungsabhängig, diese Theorien sind aber stark umstritten.
Glurpsch besitzt eine wissenschaftlich bis heute nicht erklärbare Mimik. Der Mund ist häufig weit offen und die Augen sind ausgerichtet, in entgegen gesetzte Richtung doch niemand weis, ob und was dies zu bedeuten hat. Kritiker sagen es sind Krämpfe in der Gesichtsmuskulatur, neuste Studien beweisen aber einen Zusammenhang zwischen Gesichtsausdruck und Temperatur der Körperflüssigkeit eines glurpsch, was auf eine dem Menschen ähnliche gefühlsgesteuerte Mimik hindeutet.
Das Gebiss besteht in der Regel aus 1-2 Zähnen die frei in der Mundhöhle verschoben und in der Form verändert werden können. Unbestätigte quellen wollen ein glurpsch mit Zähnen in Form einer Käsereibe gesichtet haben, was unter den derzeit bekannten Fakten durchaus denkbar wäre.
Auch glurpsch besitzt DNS, diese ist allerdings nur in einer einzelnen Kernzelle des Gehirnes enthalten. Alle anderen Zellen referenzieren lediglich auf die zentral gespeicherte DNS. Das bedeutet, wenn diese Zentrale Zelle zerstört werden würde kann ein glurpsch keine neuen Zellen mehr bilden und stirbt innerhalb kurzer Zeit. Als Schutzmaßname ist sie von einem dicken elastischen Fettgewebe ummantelt. Der Vorteil dieser Eigenschaft bestellt im AI, dem Acid Interface einer speziellen Schnittstelle im Kleinhirn mit der ein glurpsch die DNS zu jeder Zeit nach belieben umcodieren kann. Dadurch kann es Aussehen und Fähigkeiten mit der Zeit verändern, was es zu einem extrem anpassungsfähigem Lebewesen macht.
Ein glurpsch kann theoretisch unbegrenzt alt werden, da es alle seine Organischen Stoffe bei Bedarf herstellen kann. In den meisten Fällen stirbt ein glurpsch eines unnatürlichen Todes (beispielsweise wird die Kernzelle zerstört) oder, besonders sehr alte Exemplare verlieren manchmal die Lust am leben und löschen kurzerhand sämtliche DNS Informationen.
Der Fortbestand der glurpsche ist ungewiss aber dank ihrer vielen außergewöhnlichen Fähigkeiten kann man wohl davon ausgehen dass diese Rasse noch sehr lange in den verschiedensten Formen und Ausprägungen weiterleben wird.