Ernährung

Als organisches Lebewesen muss auch ein glurpsch Stoffwechsel betreiben.
Für die Sauerstoffzufuhr dient der Mund (der ohnehin die meiste Zeit geöffnet ist) als primäres Atmungsorgan. Eine Zusätzliche Sauerstoff und Wasseraufnahme ist über die äußere Membran möglich. Über das Blut werden die Stoffe an die Zellen verteilt wo sie in Energie umgewandelt werden.

Zur Nährstoffaufnahme isst glurpsch auch nahezu alle gewöhnlichen Nahrungsmitteln, mit außname der meisten Gemüsesorten, Käse, Pilze, Insekten, Giftigen Stoffen, Alkalimetallen, Radioaktiven Stoffen und Antimaterie.
Zur Aufnahme der Nährstoffe befinden sich eine Reihe spezieller Rezeptoren an der Unterseite von glurpschs Außenmembran. Um zu essen setzt es sich daher auf die Nahrungsmittel. Aus biologischer Sicht wäre die Nahrungsaufnahme und Verdauung über den Mund ebenso möglich, die wenigsten Exemplare verfügen jedoch über Arme die lang genug wären um das Essen in den Mund zu befördern. Niemand weis, warum es die meisten glurpsche ablehnen mittels AI ihre Arme zu verlängern.

Ein Weiteres besonderes Merkmal ist die Fähigkeit zur Arrosteiasynthese.
Hierbei wird mittels körpereigener Energie Kohlenstoffdioxid mit Wasser in Etanol und Sauerstoff umgewandelt:
2CO2 + 3H2O ---> C2H5OH + 302
Es ist nachgewiesen, dass viele glurpsch bei zu häufiger Praktizierung ein Suchtverhalten zur Arrosteiasynthese entwickeln. Jedoch beschäftigt man sich zur Zeit vordringlich mit der Frage warum dieser Prozess überhaupt betrieben wird. Bislang sind als Resultat nur offensichtlich benachteiligende Einflüsse bekannt, wie eingeschränktes Denk- und Sehvermögen, verminderte Balance und Koordinationsfähigkeit und bei übermäßigem Konsum Übelkeit und Ohnmachtszustände.
Es gibt Stimmen die behaupten, glurpsch sei als Daseinsform so elitär, dass es das Bedürfnis habe sich chronisch auf die Stufe anderer Daseinsformen herabzusetzen, die Mehrheit hält dies allerdings zurecht für sehr paradox.

Insgesamt wirkt glurpsch dem Menschen im Ernährungs und Stoffwechsel Prozess in einigen Punkten sehr ähnlich. Dies lässt sich darin begründen, dass der Urmensch im Zuge der Evolution bestimmte Verhaltensmuster von glurpsch nachgeahmt hat.